Tony Cragg
Hedge#4
2016
Gerosteter Cortenstahl
Maße 98×95×95 cm



*1949 in Liverpool / lebt und arbeitet in Wuppertal
Die „Hedges“ sind eine im Jahr 2016 aus Cortenstahl (ein sehr wetterfester Baustahl) angefertigte Werkreihe. Der Werktitel „Hedge“ (dt.: Hecke) ist als Hommage an die Heckenkultur Südenglands zu verstehen, wo Tony Cragg einen Teil seiner Kindheit verbracht und zwischen den Hecken gespielt hat. Das Flechten von Hecken ist ein traditionelles Handwerk in England. In „Hedge#4“ scheint sich der harte Stahl zu einer organischen Struktur zu verflechten. Die weichen Formen erinnern an das Ornament von Blattwerk und winden sich dynamisch zu einer gleichzeitig kompakten und offenen Struktur. Die fließenden Formen und Durchblicke erwecken den Eindruck von Leichtigkeit und negieren die Schwere des Materials. Die rostige Patina unterstützt den organischen Eindruck der Skulptur und verführt die Betrachtenden dazu, die Oberfläche zu berühren. Dies sollte jedoch dringend vermieden werden, da sich die Fingerabdrücke auf der rostigen Außenschicht festsetzen und die gewünschte Patina zerstören.
Anregungen aus Minimalismus und LandArt prägten die künstlerischen Anfänge von Tony Cragg, und er begann mit Fundobjekten zu arbeiten, bevor er traditionelle Materialien wie Stein, Eisen und Bronze für sich entdeckte. Die Skulptur „Hedge#4“ stellt er eine Gegenerzählung zur industriellen Vergangenheit des Werkstoffes „Stahl“ dar und bietet mit ihrer lyrischen Natur eine neue Art organischer Formensprache in seinem Werk.









Weiterführende Infos/Links:
1976 führte ein Lehrauftrag Tony Cragg an die Ecole des Beaux-Arts in Metz. Im Jahr darauf zog er nach Wuppertal, dem Wohnort seiner ersten Frau, wo er bis heute lebt und arbeitet. 1978 nahm er seine Lehrtätigkeit an der Kunstakademie Düsseldorf auf, seit 1988 als Professor, bis er 2001 auf einen Lehrstuhl für Bildhauerei an der Akademie der Künste in Berlin wechselte. 2006 kehrte er als Prorektor an die Kunstakademie Düsseldorf zurück, zu deren Rektor er 2009 ernannt wurde. 2014 schied er aus diesem Amt aus.
In einer nahezu unüberschaubaren Vielzahl von Ausstellungen präsentiert Tony Cragg seit 1977 sein Werk in renommierten Museen weltweit. Mehrmals war er auf der Biennale von Venedig und der documenta in Kassel sowie auf den Biennalen von Sao Paulo und Sydney vertreten. 1988 wurde ihm der Turner Prize verliehen. Zur mehrfachen Ehrendoktorwürde und zahlreichen weiteren angesehenen Auszeichnungen kam 2003 seine Ernennung zum Commander of the British Empire. Zu den bedeutendsten Bildhauern der Gegenwart zählend, nahm er 2007 den Praemium Imperiale, den Weltkulturpreis des japanischen Kaiserhauses, entgegen.
Tony Cragg
Hedge#4
2016
Gerosteter Cortenstahl
Maße 98×95×95 cm



*1949 in Liverpool / lebt und arbeitet in Wuppertal
Die „Hedges“ sind eine im Jahr 2016 aus Cortenstahl (ein sehr wetterfester Baustahl) angefertigte Werkreihe. Der Werktitel „Hedge“ (dt.: Hecke) ist als Hommage an die Heckenkultur Südenglands zu verstehen, wo Tony Cragg einen Teil seiner Kindheit verbracht und zwischen den Hecken gespielt hat. Das Flechten von Hecken ist ein traditionelles Handwerk in England. In „Hedge#4“ scheint sich der harte Stahl zu einer organischen Struktur zu verflechten. Die weichen Formen erinnern an das Ornament von Blattwerk und winden sich dynamisch zu einer gleichzeitig kompakten und offenen Struktur. Die fließenden Formen und Durchblicke erwecken den Eindruck von Leichtigkeit und negieren die Schwere des Materials. Die rostige Patina unterstützt den organischen Eindruck der Skulptur und verführt die Betrachtenden dazu, die Oberfläche zu berühren. Dies sollte jedoch dringend vermieden werden, da sich die Fingerabdrücke auf der rostigen Außenschicht festsetzen und die gewünschte Patina zerstören.
Anregungen aus Minimalismus und LandArt prägten die künstlerischen Anfänge von Tony Cragg, und er begann mit Fundobjekten zu arbeiten, bevor er traditionelle Materialien wie Stein, Eisen und Bronze für sich entdeckte. Die Skulptur „Hedge#4“ stellt er eine Gegenerzählung zur industriellen Vergangenheit des Werkstoffes „Stahl“ dar und bietet mit ihrer lyrischen Natur eine neue Art organischer Formensprache in seinem Werk.









Weiterführende Infos/Links:
1976 führte ein Lehrauftrag Tony Cragg an die Ecole des Beaux-Arts in Metz. Im Jahr darauf zog er nach Wuppertal, dem Wohnort seiner ersten Frau, wo er bis heute lebt und arbeitet. 1978 nahm er seine Lehrtätigkeit an der Kunstakademie Düsseldorf auf, seit 1988 als Professor, bis er 2001 auf einen Lehrstuhl für Bildhauerei an der Akademie der Künste in Berlin wechselte. 2006 kehrte er als Prorektor an die Kunstakademie Düsseldorf zurück, zu deren Rektor er 2009 ernannt wurde. 2014 schied er aus diesem Amt aus.
In einer nahezu unüberschaubaren Vielzahl von Ausstellungen präsentiert Tony Cragg seit 1977 sein Werk in renommierten Museen weltweit. Mehrmals war er auf der Biennale von Venedig und der documenta in Kassel sowie auf den Biennalen von Sao Paulo und Sydney vertreten. 1988 wurde ihm der Turner Prize verliehen. Zur mehrfachen Ehrendoktorwürde und zahlreichen weiteren angesehenen Auszeichnungen kam 2003 seine Ernennung zum Commander of the British Empire. Zu den bedeutendsten Bildhauern der Gegenwart zählend, nahm er 2007 den Praemium Imperiale, den Weltkulturpreis des japanischen Kaiserhauses, entgegen.
Diese Werke sind im Gebäude 1 auf der Etage 2 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 1 auf der Etage 2 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 1 auf der Etage 1 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 1 auf der Etage 1 zu entdecken.
Unser vielfältiges Engagement für Kunst und Kultur
Kunstförderung ist bereits seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur, denn Kunst entsteht aus Leidenschaft und Inspiration. Als Unternehmen setzen wir ebenfalls auf diese Werte: Sie sind die Basis für unsere Produktinnovationen und unseren Erfolg. Um Mitarbeitende, Kunden und Partner immer wieder aufs Neue zu inspirieren, engagieren wir uns besonders für bildende Kunst und Musik bei uns und in der Region. Das nennen wir CoroArt.

Kunst bei Coroplast
Arbeitsort als Ausstellungsfläche Treiber der Unternehmenskultur …
Kunst am Arbeitsplatz kann das Wohlbefinden fördern, inspirieren und kreatives Denken anregen. Sie unterstützt eine Kultur der Kreativität, Offenheit und Vielfalt, die unkonventionelle Sichtweisen fördert, Perspektivwechsel als Bereicherung betrachtet, bewusst über den Tellerrand hinausschaut und zum lebenslangen Lernen ermutigt.
All dies wussten wir bereits lange bevor es dazu diverse Studien gab. Deshalb ist die Förderung von Kunst und Kultur bei uns im Haus und in Zusammenarbeit mit der Region fest in der Unternehmenskultur verankert. Diese Einstellung und das damit einhergehende Engagement haben bei uns einen eigenen Namen: CoroArt.
… und Herzensangelegenheit
Und nicht zuletzt sind Kunst und Kultur für uns als Familienunternehmen eine Herzensangelegenheit. Diese Leidenschaft möchten wir mit unseren Mitarbeitenden, Kunden und Partnern teilen.
Wer unseren Hauptsitz in Wuppertal besucht, dem fällt sofort auf: Kunst dominiert unsere Flure, Büros, Besprechungsräume und Außenanlagen. Überall finden sich Gemälde, Zeichnungen, Fotografien, Installationen oder Skulpturen bekannter sowie aufstrebender Künstlerinnen und Künstler.
Unser vielfältiges Engagement für Kunst und Kultur
Kunstförderung ist bereits seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur, denn Kunst entsteht aus Leidenschaft und Inspiration. Als Unternehmen setzen wir ebenfalls auf diese Werte: Sie sind die Basis für unsere Produktinnovationen und unseren Erfolg. Um Mitarbeitende, Kunden und Partner immer wieder aufs Neue zu inspirieren, engagieren wir uns besonders für bildende Kunst und Musik bei uns und in der Region. Das nennen wir CoroArt.

Kunst bei Coroplast
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Kunst am Arbeitsplatz kann das Wohlbefinden fördern, inspirieren und kreatives Denken anregen. Sie unterstützt eine Kultur der Kreativität, Offenheit und Vielfalt, die unkonventionelle Sichtweisen fördert, Perspektivwechsel als Bereicherung betrachtet, bewusst über den Tellerrand hinausschaut und zum lebenslangen Lernen ermutigt.
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… und Herzensangelegenheit
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Impressum
Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG
Wittener Straße 27
1
42279 Wuppertal
Telefon: +49 202 2681 0
Telefax: +49 202 2681 375
E-Mail: info@coroplast-group.com
Internet: www.coroplast-group.com
Sitz und Registergericht: Wuppertal HRA 15463
1. Persönlich haftende Gesellschafterin
Coroplast Verwaltungs GmbH
Sitz und Registergericht: Wuppertal HRB 6560
2. Geschäftsführer
Natalie Mekelburger
Marcus Söhngen
Torben Kämmerer
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE 121020338
3. Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Absatz 2 RStV
Natalie Mekelburger
Zentrales Marketing
marketing@coroplast-group.com
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Für Fragen zum Datenschutz steht Ihnen unser Beauftragter für den betrieblichen Datenschutz gerne zur Verfügung:
GINDAT GmbH
Herr Rechtsanwalt Jörg Conrad
Wetterauer Str. 6
42897 Remscheid
privacy@coroplast-group.com
5. Konzept, Design & Umsetzung
Studio RBƒK
Chemnitzer Str. 18
44139 Dortmund
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Coroplast
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©2024 VG Bildkunst und den Künstler/innen
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