Cornelius Völker
Bonbons (Napoleons)
2024
Öl auf Leinwand
Maße 160×180 cm

*1965 Kronach / lebt und arbeitet in Düsseldorf
Überlebensgroß erscheinen die Bonbons im gleichnamigen Werk von Cornelius Völker. Doch tatsächlich zeigt der Künstler uns nur die Verpackung der „Napoleon-Bonbons“- die Süßigkeiten selbst sind nicht (mehr) vorhanden. Auf hellem blau-grauen Grund, der die gesamte Bildfläche einnimmt, sind drei zerknitterte Bonbonfolien wie zufällig arrangiert. Mit wenigen, jedoch kräftigen Pinselstrichen in Rot, Blau und Weiß modelliert der Künstler die Verpackungen. Der typischerweise auf den Folien aufgedruckte Markenname, „Napoleon“ ist teilweise lesbar. Obwohl nicht feinmalerisch ausgeführt, erzeugt Cornelius Völker die Illusion der transparenten Folien und ihrer Reflektion auf der spiegelnden Oberfläche, die durch den verwischten Farbauftrag der Verpackungsfarben erreicht wird. Der Bildeindruck besitzt eine hohe sinnliche Qualität: beinahe scheint das Knistern der Folien hörbar und die Plastikstruktur fühlbar.
Cornelius Völker zeigt ein Motiv, das aus dem Alltag gegriffen ist und klassischerweise nicht für bildwürdig erachtet wird. Die überlebensgroße und vereinzelte Darstellung der Bonbonfolien erhebt diese zu einem zentralen Motiv.
Cornelius Völker ist ein klassischer Maler, der sich zwischen den Polen von „Abstraktion“ und „Gegenstand“ bewegt. Seine Motivwahl bezeichnet der Künstler selbst als „things you shouldn’t paint“ („Dinge, die du eigentlich nicht malen solltest“). Gerade durch die oftmals irritierende und ungewöhnliche Wahl seiner Bildthemen (z.B. Meerschweinchen, Müll, benutzte Tampons, Organe), scheint er die Grenzen dessen, was als ernstzunehmende Malerei angesehen wird, in Frage zu stellen. Seinen Werken haftet häufig ein Hinweis auf die Zeitlichkeit der Dinge an: so verweisen die leeren Bonbonfolien im vorliegenden Werk auch auf die Vergänglichkeit von Zeit und Gegenstand und legen Zeugnis hierüber ab.
Das Motiv der Vergänglichkeit ist in der Bildtradition der sogenannten „Vanitas-Stillleben“ ab dem 17. Jahrhundert präsent. Der Lateinische Begriff sich mit „leerer Schein, Nichtigkeit, Eitelkeit“, übersetzen. Vanitas-Stillleben implizieren einen Verweis oder eine Warnung an die Betrachtenden, sich der Endlichkeit alles Irdenen bewusst zu sein. Diese Endlichkeit betrifft sowohl Objekte, aber auch Faktoren wie Jugend, Schönheit und schließlich das Leben „an sich“.
Weiterführende Infos/Links:
Kommende Ausstellung:
„Guter Stoff“
Kunstforum Hermann Stenner, Bielefeld
29.09.2024–30.03.2025
Cornelius Völker
Bonbons (Napoleons)
2024
Öl auf Leinwand
Maße 160×180 cm

*1965 Kronach / lebt und arbeitet in Düsseldorf
Überlebensgroß erscheinen die Bonbons im gleichnamigen Werk von Cornelius Völker. Doch tatsächlich zeigt der Künstler uns nur die Verpackung der „Napoleon-Bonbons“- die Süßigkeiten selbst sind nicht (mehr) vorhanden. Auf hellem blau-grauen Grund, der die gesamte Bildfläche einnimmt, sind drei zerknitterte Bonbonfolien wie zufällig arrangiert. Mit wenigen, jedoch kräftigen Pinselstrichen in Rot, Blau und Weiß modelliert der Künstler die Verpackungen. Der typischerweise auf den Folien aufgedruckte Markenname, „Napoleon“ ist teilweise lesbar. Obwohl nicht feinmalerisch ausgeführt, erzeugt Cornelius Völker die Illusion der transparenten Folien und ihrer Reflektion auf der spiegelnden Oberfläche, die durch den verwischten Farbauftrag der Verpackungsfarben erreicht wird. Der Bildeindruck besitzt eine hohe sinnliche Qualität: beinahe scheint das Knistern der Folien hörbar und die Plastikstruktur fühlbar.
Cornelius Völker zeigt ein Motiv, das aus dem Alltag gegriffen ist und klassischerweise nicht für bildwürdig erachtet wird. Die überlebensgroße und vereinzelte Darstellung der Bonbonfolien erhebt diese zu einem zentralen Motiv.
Cornelius Völker ist ein klassischer Maler, der sich zwischen den Polen von „Abstraktion“ und „Gegenstand“ bewegt. Seine Motivwahl bezeichnet der Künstler selbst als „things you shouldn’t paint“ („Dinge, die du eigentlich nicht malen solltest“). Gerade durch die oftmals irritierende und ungewöhnliche Wahl seiner Bildthemen (z.B. Meerschweinchen, Müll, benutzte Tampons, Organe), scheint er die Grenzen dessen, was als ernstzunehmende Malerei angesehen wird, in Frage zu stellen. Seinen Werken haftet häufig ein Hinweis auf die Zeitlichkeit der Dinge an: so verweisen die leeren Bonbonfolien im vorliegenden Werk auch auf die Vergänglichkeit von Zeit und Gegenstand und legen Zeugnis hierüber ab.
Das Motiv der Vergänglichkeit ist in der Bildtradition der sogenannten „Vanitas-Stillleben“ ab dem 17. Jahrhundert präsent. Der Lateinische Begriff sich mit „leerer Schein, Nichtigkeit, Eitelkeit“, übersetzen. Vanitas-Stillleben implizieren einen Verweis oder eine Warnung an die Betrachtenden, sich der Endlichkeit alles Irdenen bewusst zu sein. Diese Endlichkeit betrifft sowohl Objekte, aber auch Faktoren wie Jugend, Schönheit und schließlich das Leben „an sich“.
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Kommende Ausstellung:
„Guter Stoff“
Kunstforum Hermann Stenner, Bielefeld
29.09.2024–30.03.2025
Diese Werke sind im Gebäude 1 auf der Etage 2 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 1 auf der Etage 2 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 1 auf der Etage 1 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 1 auf der Etage 1 zu entdecken.
Unser vielfältiges Engagement für Kunst und Kultur
Kunstförderung ist bereits seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur, denn Kunst entsteht aus Leidenschaft und Inspiration. Als Unternehmen setzen wir ebenfalls auf diese Werte: Sie sind die Basis für unsere Produktinnovationen und unseren Erfolg. Um Mitarbeitende, Kunden und Partner immer wieder aufs Neue zu inspirieren, engagieren wir uns besonders für bildende Kunst und Musik bei uns und in der Region. Das nennen wir CoroArt.

Kunst bei Coroplast
Arbeitsort als Ausstellungsfläche Treiber der Unternehmenskultur …
Kunst am Arbeitsplatz kann das Wohlbefinden fördern, inspirieren und kreatives Denken anregen. Sie unterstützt eine Kultur der Kreativität, Offenheit und Vielfalt, die unkonventionelle Sichtweisen fördert, Perspektivwechsel als Bereicherung betrachtet, bewusst über den Tellerrand hinausschaut und zum lebenslangen Lernen ermutigt.
All dies wussten wir bereits lange bevor es dazu diverse Studien gab. Deshalb ist die Förderung von Kunst und Kultur bei uns im Haus und in Zusammenarbeit mit der Region fest in der Unternehmenskultur verankert. Diese Einstellung und das damit einhergehende Engagement haben bei uns einen eigenen Namen: CoroArt.
… und Herzensangelegenheit
Und nicht zuletzt sind Kunst und Kultur für uns als Familienunternehmen eine Herzensangelegenheit. Diese Leidenschaft möchten wir mit unseren Mitarbeitenden, Kunden und Partnern teilen.
Wer unseren Hauptsitz in Wuppertal besucht, dem fällt sofort auf: Kunst dominiert unsere Flure, Büros, Besprechungsräume und Außenanlagen. Überall finden sich Gemälde, Zeichnungen, Fotografien, Installationen oder Skulpturen bekannter sowie aufstrebender Künstlerinnen und Künstler.
Unser vielfältiges Engagement für Kunst und Kultur
Kunstförderung ist bereits seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur, denn Kunst entsteht aus Leidenschaft und Inspiration. Als Unternehmen setzen wir ebenfalls auf diese Werte: Sie sind die Basis für unsere Produktinnovationen und unseren Erfolg. Um Mitarbeitende, Kunden und Partner immer wieder aufs Neue zu inspirieren, engagieren wir uns besonders für bildende Kunst und Musik bei uns und in der Region. Das nennen wir CoroArt.

Kunst bei Coroplast
Arbeitsort als Ausstellungsfläche Treiber der Unternehmenskultur …
Kunst am Arbeitsplatz kann das Wohlbefinden fördern, inspirieren und kreatives Denken anregen. Sie unterstützt eine Kultur der Kreativität, Offenheit und Vielfalt, die unkonventionelle Sichtweisen fördert, Perspektivwechsel als Bereicherung betrachtet, bewusst über den Tellerrand hinausschaut und zum lebenslangen Lernen ermutigt.
All dies wussten wir bereits lange bevor es dazu diverse Studien gab. Deshalb ist die Förderung von Kunst und Kultur bei uns im Haus und in Zusammenarbeit mit der Region fest in der Unternehmenskultur verankert. Diese Einstellung und das damit einhergehende Engagement haben bei uns einen eigenen Namen: CoroArt.
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Impressum
Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG
Wittener Straße 27
1
42279 Wuppertal
Telefon: +49 202 2681 0
Telefax: +49 202 2681 375
E-Mail: info@coroplast-group.com
Internet: www.coroplast-group.com
Sitz und Registergericht: Wuppertal HRA 15463
1. Persönlich haftende Gesellschafterin
Coroplast Verwaltungs GmbH
Sitz und Registergericht: Wuppertal HRB 6560
2. Geschäftsführer
Natalie Mekelburger
Marcus Söhngen
Torben Kämmerer
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE 121020338
3. Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Absatz 2 RStV
Natalie Mekelburger
Zentrales Marketing
marketing@coroplast-group.com
4. Datenschutz
Für Fragen zum Datenschutz steht Ihnen unser Beauftragter für den betrieblichen Datenschutz gerne zur Verfügung:
GINDAT GmbH
Herr Rechtsanwalt Jörg Conrad
Wetterauer Str. 6
42897 Remscheid
privacy@coroplast-group.com
5. Konzept, Design & Umsetzung
Studio RBƒK
Chemnitzer Str. 18
44139 Dortmund
www.rbfk.de
6. Bilder
Coroplast
Fotografien Studio RBƒK
©2024 VG Bildkunst und den Künstler/innen
7. Haftungshinweis
Die Informationen auf dieser Website wurden sorgfältig geprüft und werden regelmäßig aktualisiert. Die Coroplast Fritz Müller GmbH & Co.KG kann dennoch keine Garantie für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der auf dieser Website bereitgestellten Informationen übernehmen. Dies gilt auch für alle Verbindungen ("Links"), auf die diese Website direkt oder indirekt verweist.
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