Anne Imhof
Untitled
2018—2019
Aluminium / Acryl
Maße 210×165×4,5 cm

*1978 Gießen / lebt und arbeitet in Berlin und Los Angeles
Anne Imhofs Arbeit umfasst Performance und Choreografie, Malerei und Zeichnung, Musik, Installation und Skulptur. Die vorliegende großformatige Arbeit zeigt eine zarte, durch Ritzen in die Acrylschicht eingebrachte, menschliche Silhouette. Die feinen Ritzungen erscheinen wie eine Zeichnung auf der glänzenden Aluminiumoberfläche. Die Linien wurden mit unterschiedlichem Kraftaufwand in den Bildträger eingebracht, so dass die Farbgebung zwischen hellen und dunklen Partien variiert. Die menschliche Figur im rechten Bildteil ist mit wenigen Strichen ausgeführt. Erkennbar ist der unbekleidete Oberkörper- auf eine Gestaltung des Gesichts verzichtet die Künstlerin. Es scheint, als ob die Figur den rechten Arm senkrecht abwinkelt und die Hand neben dem Kopf erhoben hält. Die Figur wird von einem kreisförmigen Umriss im Hintergrund umfangen. Dieser erinnert an eine Aureole („Heiligenschein“). Die Kreisform ist in gestischer Manier in wiederholten Ritzungen ausgeführt.
Obwohl ihr Werk von Natur aus vielseitig ist und sich auf immer mehr Medien ausdehnt, wie zuletzt auf den Film, geht Anne Imhof bei ihrer künstlerischen Arbeit von der Perspektive der Malerei aus. Ihre Arbeiten- ob Performance, zweidimensionale Bilder oder in Form von Skulpturen und gefundenen Objekten- zeichnen sich durch die Beherrschung von Perspektive und Rahmung aus. Dies zeigt sich auch in der Behandlung von Körpern als gestische Flächen, in der Positionierung und Haltung ihrer Figuren sowie in ihrer ausgeprägten Symbolik und Farbgebung. Anne Imhof ist eine „Bildermacherin“, deren bewegte oder unbewegte Bilder auf die Geschichte der Malerei ebenso verweisen wie auf die Fetische der zeitgenössischen Warenkultur.
Eliza Douglas, formuliert in einem Interview zu Anne Imhofs Performance „Forever Rage“ aus dem Jahr 2015 die Wirkung ihrer Performances:
„Es scheint, als seien viele Leute von den Performances gefesselt, ohne genau erklären zu können warum. Es ist eine krasse Erfahrung, wenn wir das, was mit uns passiert, nicht in Worte fassen können. […] Das geht mit dem Versuch einher, etwas zu artikulieren, das sich per se dieser Artikulation entzieht; es ist also immer auch ein Versuch, die Grenzen der Sprache auszutesten.“ (Aigner, Douglas 2017, S. 48)




Weiterführende Infos/Links:
Bevor sie sich an der Städelschule einschrieb, inszenierte Anne Imhof das, was sie später als den ersten Eintrag in ihrem Werkverzeichnis bezeichnete: eine einmalige Performance in einer Bar im Frankfurter Rotlichtviertel. Sie lud Boxer ein und rekrutierte eine Punk-Band. Den Boxern wurde gesagt, dass der Kampf so lange dauern sollte, wie die Musik spielte, während die Band angewiesen wurde, so lange zu spielen, wie die Boxer kämpften. Anne Imhof erklärt: „Es war alles ziemlich rot - die Tabledance-Bar und die Nasen. Im Nachhinein habe ich gemerkt, dass das eine Möglichkeit war, ein Bild zu schaffen.“
Für die 57. Biennale in Venedig gestaltete Anne Imhof 2017 den Deutschen Pavillon und wurde für ihre Arbeit „Faust“ mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Es folgten Einzelausstellungen in der Tate Modern in London, 2019, im Palais de Tokyo in Paris, 2021, und 2022 mit Youth die erste Einzelausstellung in den Niederlanden im Stedelijk Museum in Amsterdam.
Aktuelle Ausstellung „Wish You Were Gay“ im Kunsthaus Bregenz
Anne Imhof
Untitled
2018—2019
Aluminium / Acryl
Maße 210×165×4,5 cm

* 1980 / lebt in Düsseldorf
Anne Imhofs Arbeit umfasst Performance und Choreografie, Malerei und Zeichnung, Musik, Installation und Skulptur. Die vorliegende großformatige Arbeit zeigt eine zarte, durch Ritzen in die Acrylschicht eingebrachte, menschliche Silhouette. Die feinen Ritzungen erscheinen wie eine Zeichnung auf der glänzenden Aluminiumoberfläche. Die Linien wurden mit unterschiedlichem Kraftaufwand in den Bildträger eingebracht, so dass die Farbgebung zwischen hellen und dunklen Partien variiert. Die menschliche Figur im rechten Bildteil ist mit wenigen Strichen ausgeführt. Erkennbar ist der unbekleidete Oberkörper- auf eine Gestaltung des Gesichts verzichtet die Künstlerin. Es scheint, als ob die Figur den rechten Arm senkrecht abwinkelt und die Hand neben dem Kopf erhoben hält. Die Figur wird von einem kreisförmigen Umriss im Hintergrund umfangen. Dieser erinnert an eine Aureole („Heiligenschein“). Die Kreisform ist in gestischer Manier in wiederholten Ritzungen ausgeführt.
Obwohl ihr Werk von Natur aus vielseitig ist und sich auf immer mehr Medien ausdehnt, wie zuletzt auf den Film, geht Anne Imhof bei ihrer künstlerischen Arbeit von der Perspektive der Malerei aus. Ihre Arbeiten- ob Performance, zweidimensionale Bilder oder in Form von Skulpturen und gefundenen Objekten- zeichnen sich durch die Beherrschung von Perspektive und Rahmung aus. Dies zeigt sich auch in der Behandlung von Körpern als gestische Flächen, in der Positionierung und Haltung ihrer Figuren sowie in ihrer ausgeprägten Symbolik und Farbgebung. Anne Imhof ist eine „Bildermacherin“, deren bewegte oder unbewegte Bilder auf die Geschichte der Malerei ebenso verweisen wie auf die Fetische der zeitgenössischen Warenkultur.
Eliza Douglas, formuliert in einem Interview zu Anne Imhofs Performance „Forever Rage“ aus dem Jahr 2015 die Wirkung ihrer Performances:
„Es scheint, als seien viele Leute von den Performances gefesselt, ohne genau erklären zu können warum. Es ist eine krasse Erfahrung, wenn wir das, was mit uns passiert, nicht in Worte fassen können. […] Das geht mit dem Versuch einher, etwas zu artikulieren, das sich per se dieser Artikulation entzieht; es ist also immer auch ein Versuch, die Grenzen der Sprache auszutesten.“ (Aigner, Douglas 2017, S. 48)




Weiterführende Infos/Links:
Bevor sie sich an der Städelschule einschrieb, inszenierte Anne Imhof das, was sie später als den ersten Eintrag in ihrem Werkverzeichnis bezeichnete: eine einmalige Performance in einer Bar im Frankfurter Rotlichtviertel. Sie lud Boxer ein und rekrutierte eine Punk-Band. Den Boxern wurde gesagt, dass der Kampf so lange dauern sollte, wie die Musik spielte, während die Band angewiesen wurde, so lange zu spielen, wie die Boxer kämpften. Anne Imhof erklärt: „Es war alles ziemlich rot - die Tabledance-Bar und die Nasen. Im Nachhinein habe ich gemerkt, dass das eine Möglichkeit war, ein Bild zu schaffen.“
Für die 57. Biennale in Venedig gestaltete Anne Imhof 2017 den Deutschen Pavillon und wurde für ihre Arbeit „Faust“ mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Es folgten Einzelausstellungen in der Tate Modern in London, 2019, im Palais de Tokyo in Paris, 2021, und 2022 mit Youth die erste Einzelausstellung in den Niederlanden im Stedelijk Museum in Amsterdam.
Aktuelle Ausstellung „Wish You Were Gay“ im Kunsthaus Bregenz
Diese Werke sind im Gebäude 1 auf der Etage 2 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 1 auf der Etage 2 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 1 auf der Etage 1 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 1 auf der Etage 1 zu entdecken.
Unser vielfältiges Engagement für Kunst und Kultur
Kunstförderung ist bereits seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur, denn Kunst entsteht aus Leidenschaft und Inspiration. Als Unternehmen setzen wir ebenfalls auf diese Werte: Sie sind die Basis für unsere Produktinnovationen und unseren Erfolg. Um Mitarbeitende, Kunden und Partner immer wieder aufs Neue zu inspirieren, engagieren wir uns besonders für bildende Kunst und Musik bei uns und in der Region. Das nennen wir CoroArt.

Kunst bei Coroplast
Arbeitsort als Ausstellungsfläche Treiber der Unternehmenskultur …
Kunst am Arbeitsplatz kann das Wohlbefinden fördern, inspirieren und kreatives Denken anregen. Sie unterstützt eine Kultur der Kreativität, Offenheit und Vielfalt, die unkonventionelle Sichtweisen fördert, Perspektivwechsel als Bereicherung betrachtet, bewusst über den Tellerrand hinausschaut und zum lebenslangen Lernen ermutigt.
All dies wussten wir bereits lange bevor es dazu diverse Studien gab. Deshalb ist die Förderung von Kunst und Kultur bei uns im Haus und in Zusammenarbeit mit der Region fest in der Unternehmenskultur verankert. Diese Einstellung und das damit einhergehende Engagement haben bei uns einen eigenen Namen: CoroArt.
… und Herzensangelegenheit
Und nicht zuletzt sind Kunst und Kultur für uns als Familienunternehmen eine Herzensangelegenheit. Diese Leidenschaft möchten wir mit unseren Mitarbeitenden, Kunden und Partnern teilen.
Wer unseren Hauptsitz in Wuppertal besucht, dem fällt sofort auf: Kunst dominiert unsere Flure, Büros, Besprechungsräume und Außenanlagen. Überall finden sich Gemälde, Zeichnungen, Fotografien, Installationen oder Skulpturen bekannter sowie aufstrebender Künstlerinnen und Künstler.
Unser vielfältiges Engagement für Kunst und Kultur
Kunstförderung ist bereits seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur, denn Kunst entsteht aus Leidenschaft und Inspiration. Als Unternehmen setzen wir ebenfalls auf diese Werte: Sie sind die Basis für unsere Produktinnovationen und unseren Erfolg. Um Mitarbeitende, Kunden und Partner immer wieder aufs Neue zu inspirieren, engagieren wir uns besonders für bildende Kunst und Musik bei uns und in der Region. Das nennen wir CoroArt.

Kunst bei Coroplast
Arbeitsort als Ausstellungsfläche Treiber der Unternehmenskultur …
Kunst am Arbeitsplatz kann das Wohlbefinden fördern, inspirieren und kreatives Denken anregen. Sie unterstützt eine Kultur der Kreativität, Offenheit und Vielfalt, die unkonventionelle Sichtweisen fördert, Perspektivwechsel als Bereicherung betrachtet, bewusst über den Tellerrand hinausschaut und zum lebenslangen Lernen ermutigt.
All dies wussten wir bereits lange bevor es dazu diverse Studien gab. Deshalb ist die Förderung von Kunst und Kultur bei uns im Haus und in Zusammenarbeit mit der Region fest in der Unternehmenskultur verankert. Diese Einstellung und das damit einhergehende Engagement haben bei uns einen eigenen Namen: CoroArt.
… und Herzensangelegenheit
Und nicht zuletzt sind Kunst und Kultur für uns als Familienunternehmen eine Herzensangelegenheit. Diese Leidenschaft möchten wir mit unseren Mitarbeitenden, Kunden und Partnern teilen.
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Impressum
Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG
Wittener Straße 27
1
42279 Wuppertal
Telefon: +49 202 2681 0
Telefax: +49 202 2681 375
E-Mail: info@coroplast-group.com
Internet: www.coroplast-group.com
Sitz und Registergericht: Wuppertal HRA 15463
1. Persönlich haftende Gesellschafterin
Coroplast Verwaltungs GmbH
Sitz und Registergericht: Wuppertal HRB 6560
2. Geschäftsführer
Natalie Mekelburger
Marcus Söhngen
Torben Kämmerer
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE 121020338
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Natalie Mekelburger
Zentrales Marketing
marketing@coroplast-group.com
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GINDAT GmbH
Herr Rechtsanwalt Jörg Conrad
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Coroplast
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