Thomas Wrede
Stadt am See
2018
Farbfotografie im Holzrahmen mit Mirogard Glas
Maße 170×240 cm

*1963 Iserlohn / arbeitet in Münster
Vor einem dunkelblauen Nachthimmel erhebt sich eine Berglandschaft aus dunkler Erde und schwarzem Gestein. Unterhalb der Bergkette säumt eine Reihe von (Hoch)Häusern L-förmig das Ufer eines Gewässers. Eine zweispurige Straße verläuft ebenfalls L-förmig von rechts in die linke untere Bildecke. Die Gebäude wirken wie durch Scheinwerfer frontal angestrahlt und spiegeln sich ebenso wie die Bergsilhouette auf der Wasseroberfläche. Bei längerer Betrachtung der „Stadt am See“ stellt sich ein gewisses Unbehagen ein: die zunächst friedliche Nachtszene erscheint unheimlich, geradezu dystopisch. Die Häuser, Straßen und selbst die Bäume wirken unnatürlich „leblos“. Nur wenige Autos befahren die Straßen und es ist keine einzige menschliche Figur oder Tier zu sehen. Der Nachthimmel ist zwar klar, jedoch sternenlos.
Thomas Wrede inszeniert in der Fotoserie „Real Landscapes“, zu der auch diese Arbeit zählt scheinbar „reelle“ Landschaften: hier benutzt er kleine Modelle von Häusern, Autos, Bäumen usw., die er in eine Landschaft setzt und damit die Wahrnehmung der Betrachtenden auf die Probe stellt. Die vermeintliche Bergkette ist vielleicht nicht mehr, als ein kleiner Schotterhaufen am Straßenrand, der See nur eine zentimeterhohe Pfütze.
Thomas Wrede: „In den Real Landscapes möchte ich die Grenzen zwischen Modell und Wirklichkeit aufsuchen. In dieser Werkgruppe wird die Welt als eine Art Modelbausatz wiedergegeben, als eine Inszenierung mit großer Geste im kleinen Maßstab, als Bild und Nachbildung zwischen Idylle und Katastrophe. Es ist mir wichtig, in die Welt hinauszugehen und mich der Landschaft mit ihrer spezifischen Licht- und Wettersituation auszusetzen und anregen zu lassen, um dann mit geringen und simplen Mitteln neue Bildwelten zu schaffen, die ausschließlich durch die Fotografie, in der Fotografie, als Fotografie existieren.“
Weiterführende Infos/Links:
Auszug aus dem Pressetext zur Ausstellung in der Von der Heydt-Kunsthalle, 2018:
[…] Er baut fiktive Modelllandschaften in die reale Landschaft ein und erzeugt so „wahrheitsgetreue“ Trugbilder. Oder er zieht Fotoaufnahmen von winzigen Plastikbäumen in durchsichtiger Verpackungsfolie zu einer irrealen Größe hoch. Zumeist sind diese Bilder menschenleer, es fehlt daher der Maßstab und was in Wirklichkeit spielzeughaft klein ist, erscheint im Foto lebensecht groß. Fundamental in Wredes Kunst ist die Faszination des Künstlers für den Spieltrieb des Menschen. So zielt er mit viel Ironie auf das, was die breite Masse liebt und gleichzeitig wendet er die Ansichten ins Unheimliche: Die Katastrophe scheint nahe. Wrede ist damit ein Naturfotograf im weitesten Sinne, doch bildet nicht die Natur direkt die Vorlage, sondern er konzentriert sich auf Vorstellungen, die der Mensch sich von ihr macht. Der Fotografie traut man heute oft nicht mehr so recht, denn digital lässt sich am Bildschirm alles verändern. Wredes Serien dagegen sind alle analog auf Filmmaterial entstanden. […]
Thomas Wrede
Stadt am See
2018
Farbfotografie im Holzrahmen mit Mirogard Glas
Maße 170×240 cm

*1963 Iserlohn / arbeitet in Münster
Vor einem dunkelblauen Nachthimmel erhebt sich eine Berglandschaft aus dunkler Erde und schwarzem Gestein. Unterhalb der Bergkette säumt eine Reihe von (Hoch)Häusern L-förmig das Ufer eines Gewässers. Eine zweispurige Straße verläuft ebenfalls L-förmig von rechts in die linke untere Bildecke. Die Gebäude wirken wie durch Scheinwerfer frontal angestrahlt und spiegeln sich ebenso wie die Bergsilhouette auf der Wasseroberfläche. Bei längerer Betrachtung der „Stadt am See“ stellt sich ein gewisses Unbehagen ein: die zunächst friedliche Nachtszene erscheint unheimlich, geradezu dystopisch. Die Häuser, Straßen und selbst die Bäume wirken unnatürlich „leblos“. Nur wenige Autos befahren die Straßen und es ist keine einzige menschliche Figur oder Tier zu sehen. Der Nachthimmel ist zwar klar, jedoch sternenlos.
Thomas Wrede inszeniert in der Fotoserie „Real Landscapes“, zu der auch diese Arbeit zählt scheinbar „reelle“ Landschaften: hier benutzt er kleine Modelle von Häusern, Autos, Bäumen usw., die er in eine Landschaft setzt und damit die Wahrnehmung der Betrachtenden auf die Probe stellt. Die vermeintliche Bergkette ist vielleicht nicht mehr, als ein kleiner Schotterhaufen am Straßenrand, der See nur eine zentimeterhohe Pfütze.
Thomas Wrede: „In den Real Landscapes möchte ich die Grenzen zwischen Modell und Wirklichkeit aufsuchen. In dieser Werkgruppe wird die Welt als eine Art Modelbausatz wiedergegeben, als eine Inszenierung mit großer Geste im kleinen Maßstab, als Bild und Nachbildung zwischen Idylle und Katastrophe. Es ist mir wichtig, in die Welt hinauszugehen und mich der Landschaft mit ihrer spezifischen Licht- und Wettersituation auszusetzen und anregen zu lassen, um dann mit geringen und simplen Mitteln neue Bildwelten zu schaffen, die ausschließlich durch die Fotografie, in der Fotografie, als Fotografie existieren.“
Weiterführende Infos/Links:
Auszug aus dem Pressetext zur Ausstellung in der Von der Heydt-Kunsthalle, 2018:
[…] Er baut fiktive Modelllandschaften in die reale Landschaft ein und erzeugt so „wahrheitsgetreue“ Trugbilder. Oder er zieht Fotoaufnahmen von winzigen Plastikbäumen in durchsichtiger Verpackungsfolie zu einer irrealen Größe hoch. Zumeist sind diese Bilder menschenleer, es fehlt daher der Maßstab und was in Wirklichkeit spielzeughaft klein ist, erscheint im Foto lebensecht groß. Fundamental in Wredes Kunst ist die Faszination des Künstlers für den Spieltrieb des Menschen. So zielt er mit viel Ironie auf das, was die breite Masse liebt und gleichzeitig wendet er die Ansichten ins Unheimliche: Die Katastrophe scheint nahe. Wrede ist damit ein Naturfotograf im weitesten Sinne, doch bildet nicht die Natur direkt die Vorlage, sondern er konzentriert sich auf Vorstellungen, die der Mensch sich von ihr macht. Der Fotografie traut man heute oft nicht mehr so recht, denn digital lässt sich am Bildschirm alles verändern. Wredes Serien dagegen sind alle analog auf Filmmaterial entstanden. […]
Diese Werke sind im Gebäude 1 auf der Etage 2 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 1 auf der Etage 2 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 1 auf der Etage 1 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 1 auf der Etage 1 zu entdecken.
Unser vielfältiges Engagement für Kunst und Kultur
Kunstförderung ist bereits seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur, denn Kunst entsteht aus Leidenschaft und Inspiration. Als Unternehmen setzen wir ebenfalls auf diese Werte: Sie sind die Basis für unsere Produktinnovationen und unseren Erfolg. Um Mitarbeitende, Kunden und Partner immer wieder aufs Neue zu inspirieren, engagieren wir uns besonders für bildende Kunst und Musik bei uns und in der Region. Das nennen wir CoroArt.

Kunst bei Coroplast
Arbeitsort als Ausstellungsfläche Treiber der Unternehmenskultur …
Kunst am Arbeitsplatz kann das Wohlbefinden fördern, inspirieren und kreatives Denken anregen. Sie unterstützt eine Kultur der Kreativität, Offenheit und Vielfalt, die unkonventionelle Sichtweisen fördert, Perspektivwechsel als Bereicherung betrachtet, bewusst über den Tellerrand hinausschaut und zum lebenslangen Lernen ermutigt.
All dies wussten wir bereits lange bevor es dazu diverse Studien gab. Deshalb ist die Förderung von Kunst und Kultur bei uns im Haus und in Zusammenarbeit mit der Region fest in der Unternehmenskultur verankert. Diese Einstellung und das damit einhergehende Engagement haben bei uns einen eigenen Namen: CoroArt.
… und Herzensangelegenheit
Und nicht zuletzt sind Kunst und Kultur für uns als Familienunternehmen eine Herzensangelegenheit. Diese Leidenschaft möchten wir mit unseren Mitarbeitenden, Kunden und Partnern teilen.
Wer unseren Hauptsitz in Wuppertal besucht, dem fällt sofort auf: Kunst dominiert unsere Flure, Büros, Besprechungsräume und Außenanlagen. Überall finden sich Gemälde, Zeichnungen, Fotografien, Installationen oder Skulpturen bekannter sowie aufstrebender Künstlerinnen und Künstler.
Unser vielfältiges Engagement für Kunst und Kultur
Kunstförderung ist bereits seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur, denn Kunst entsteht aus Leidenschaft und Inspiration. Als Unternehmen setzen wir ebenfalls auf diese Werte: Sie sind die Basis für unsere Produktinnovationen und unseren Erfolg. Um Mitarbeitende, Kunden und Partner immer wieder aufs Neue zu inspirieren, engagieren wir uns besonders für bildende Kunst und Musik bei uns und in der Region. Das nennen wir CoroArt.

Kunst bei Coroplast
Arbeitsort als Ausstellungsfläche Treiber der Unternehmenskultur …
Kunst am Arbeitsplatz kann das Wohlbefinden fördern, inspirieren und kreatives Denken anregen. Sie unterstützt eine Kultur der Kreativität, Offenheit und Vielfalt, die unkonventionelle Sichtweisen fördert, Perspektivwechsel als Bereicherung betrachtet, bewusst über den Tellerrand hinausschaut und zum lebenslangen Lernen ermutigt.
All dies wussten wir bereits lange bevor es dazu diverse Studien gab. Deshalb ist die Förderung von Kunst und Kultur bei uns im Haus und in Zusammenarbeit mit der Region fest in der Unternehmenskultur verankert. Diese Einstellung und das damit einhergehende Engagement haben bei uns einen eigenen Namen: CoroArt.
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Impressum
Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG
Wittener Straße 27
1
42279 Wuppertal
Telefon: +49 202 2681 0
Telefax: +49 202 2681 375
E-Mail: info@coroplast-group.com
Internet: www.coroplast-group.com
Sitz und Registergericht: Wuppertal HRA 15463
1. Persönlich haftende Gesellschafterin
Coroplast Verwaltungs GmbH
Sitz und Registergericht: Wuppertal HRB 6560
2. Geschäftsführer
Natalie Mekelburger
Marcus Söhngen
Torben Kämmerer
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE 121020338
3. Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Absatz 2 RStV
Natalie Mekelburger
Zentrales Marketing
marketing@coroplast-group.com
4. Datenschutz
Für Fragen zum Datenschutz steht Ihnen unser Beauftragter für den betrieblichen Datenschutz gerne zur Verfügung:
GINDAT GmbH
Herr Rechtsanwalt Jörg Conrad
Wetterauer Str. 6
42897 Remscheid
privacy@coroplast-group.com
5. Konzept, Design & Umsetzung
Studio RBƒK
Chemnitzer Str. 18
44139 Dortmund
www.rbfk.de
6. Bilder
Coroplast
Fotografien Studio RBƒK
©2024 VG Bildkunst und den Künstler/innen
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